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Bei dieser Form der Altersvorsorge auf Basis von
Versicherungen werden zwei grundlegende Prinzipien
unterschieden: Die aufgeschobene Leibrente und die sofort
beginnende Leibrente.Die erste Variante ist die am häufigsten
gewählte.
Aufgeschobene
Leibrentenversicherung Im Gegensatz zur
Kapitallebensversicherung liegt bei der aufgeschobenen
Leibrentenversicherung eine reine Kapitalanlage vor: Während
der Einzahlungszeit werden die Beiträge verzinst und für den
Kunden/die Kundin angelegt.
Die Phase der
Beitragszahlung endet zu einem vorher festgelegten Termin.
Viele Versicherer bieten aber hier auch schon flexible Tarife
an, bei denen der Rentenbeginn noch um einige Jahre verschoben
werden kann.
Am Ende dieser Phase steht eine
Entscheidung: Soll eine einmalige Kapitalzahlung gewählt
werden, dann endet der Vertrag mit dieser Auszahlung, oder
wird die lebenslange Rente bevorzugt, dann beginnt die zweite
Phase, bei der der Versicherer eine Rente bis zum Tod des
Versicherten zahlen muß.
Die Rentenzahlung sollten Sie wählen, wenn Sie
- keine größere Summe Bargeld in der nächsten Zeit
benötigen
- mit einem hoffentlich noch langen Leben rechnen
Eine einmalige Summenzahlung sollten Sie wählen, wenn
Sie
- in nächster Zeit über eine große Summe verfügen müssen
- nicht meinen, die durchschnittliche Lebenserwartung zu
übertreffen
- Ihre Altersvorsorge lieber nicht über einen
Rentenversicherer, sondern durch eine selbstgewählte Anlage
auf dem Kapitalmarkt gestalten möchten.
Die sofort beginnende
Leibrente ist die zweite Form der
Rentenversicherung: Es wird dem Versicherer eine Summe zur
Verfügung gestellt und aus dieser wird dann sofort eine
lebenslange Rente gezahlt. Diese Variante wird häufig für die
Gelder aus ablaufenden Kapital-Lebensversicherungen oder aus
Abfindungen gewählt.
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